Cathy Hummels hat mal gesagt “Mein Körper war verdammt harte Arbeit”. Das gilt für mich auch. All die Zusatzkilos auf den Hüften, das ist auch nicht immer Spaß und Leichtigkeit. Ihr denkt alle “Foodblogger, die reisen ständig herum, gehen nur in Sternerestaurants umsonst essen und bekommen ständig geile Sachen geschenkt.” Aber nicht hier. Denn Guide Pelzenstein geht auch dahin wo es wehtut. Dahin, wo sich die Glitzerwelt-Blogger nicht hintrauen. Ich bin der Günter Wallraff der Kulinarik. Der Navy Seal unter den Gastro-Kritikern. Die Ein-Mann-Spezialitäten-Spezialeinheit. Immer undercover und immer bereit zu- und nachzuschlagen. Derjenige, der keine Angst vor den weltweiten Krisenküchenherden hat. Derjenige, der sich traut, in einem Nagelstudio Banh Mi zu bestellen. Ew. Einerseits weil ich ein unerschrockener Pionier bin. Und andererseits weil ich Banh Mi wirklich gerne mag und nicht so ganz verstehe, warum die tausend Vietnamesen in Hamburg eines der besten To Go-Essen der Welt einfach nicht anbieten. Das Banh Mi von Boba 102 ist nicht das geilste der Welt, aber enttäuscht auch nicht. Brot ist soweit gut, das Gemüse ist nicht zu lange eingelegt gewesen, Fleisch und Sauce auch okay. Man bekommt bestimmt noch jedes einzelne Element ein bisschen geiler und fancier hin. Aber warum sollten sie auch, macht ihnen ja keiner Konkurrenz. Und dafür, dass das ganze Teil am Ende dann doch einfach immer noch normalerweise ein Nagelstudio ist, passt schon. Meine Mission hier war jedoch noch nicht beendet. Für euch fürchte ich weder Tod noch Teufel und gehe bis ans äußerste – also noch einen Maracuja-Kiwi-Bubble Tea dazu. Mein Gesicht dazu seht ihr beim swipe nach rechts. Wie sagen die Navy Seals: The only easy day was yesterday.
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Ideal für: to go im Sommer
