Kurt Cobain in allen Ehren, aber ich konnte dann am Ende doch mehr mit den Foo Fighters anfangen als mit Nirvana. Und das Solowerk von Robbie Williams überstrahlt meiner Meinung nach das Oueuvre von Take That. Und, der vielen Teenie-Tränen bei der One-Direction Trennung zum Trotz: Harry Styles ist halt als ein Eintel doch mehr als als ein Fünftel.
Dem Anfang von allem wohnt ein Zauber inne, aber damit es den Anfang überhaupt geben kann, muss es irgendwo auch erst mal ein Ende geben.
Insofern ist es eigentlich immer ganz gut, wenn in einem deiner Lieblingsläden jemand in den Sack haut, einen Teil des Spirits mitnimmt und daraus etwas Neues erschafft. Noch besser ist es natürlich, wenn es das Original-Restaurant dann auch weiterhin gibt.
So wie beim Maquis, das sich aus dem Dunstkreis des Bistrot Vienna gebildet hat. Und so erkennt man als Vienna Ultra auch einiges emotional wieder. Die herzliche, familiäre Stimmung, die Bistrotypisch überschaubare Karte und auch der unverstellte Blick in die geschäftige Küche. Ein paar Dinge sind aber zum Glück auch anders: das rein vegetarische Angebot und die ganze Anmutung des Ladens, der mit seinem modernen Industrial-Charme und der etwas versteckten Location fast mehr nach Berlin als nach Hamburg passen würde.
Zu unrecht noch bei zu wenig Leuten auf dem Schirm, aber naja, dem Drummer von Nirvana hat man ja am Anfang auch nicht viel zugetraut.
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Ideal für: Alle, die das Vienna lieben, aber vor allem für Vegetarier, die das Vienna lieben.
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