Corona hat für die Digitalisierung gesorgt. Putin sorgt für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Ich schätze mal, dass ein Kometeneinschlag für die Gleichberechtigung der Frauen sorgen wird. Aber fragt mich nicht wie, ich weiß es nicht, ich weiß nur eins: wir leben nicht gerade im Zeitalter der einfachen Kausalitäten. Der Flügelschlag eines Schmetterlings am Amazonas kann dafür sorgen dass hier irgendein Ingo Sonnenblumenöl in seinen Tank kippt. Nichts ist mehr einfach, nichts ergibt mehr auf den ersten Blick Sinn. Außer das hier: Salt and Silver am Meer. Jetzt erst merkt man, wie falsch sich die ganze restliche “Draußen nur Kännchen”-Gastronomie an der Nordsee anfühlt, jetzt erst merkt man, dass die Elbe nur ein mariner Zwischenschritt zur echten Meeresküste war. Leben werden vorwärts gelebt, aber rückwärts erzählt und das gilt wohl auch für das Leben einer gastronomischen Idee. Und auch wenn man sich sicher sein kann dass das nicht das letzte Venture von Salt and Silver ist, hat hier in Sankt Peter-Ording ein Konzept zu sich selbst gefunden. Strand aus Sand statt Palmen aus Plastik. Und dazu Zutaten aus der Region, auf einem riesigen Lavagrill zubereitet, eine Weinkarte, bei der man sich streitet wer zurückfahren muss aber vor allem: Seafood. Salz in der Nase, Salz auf der Haut, Salz auf der Zunge. Manche Dinge versteht man sofort.
.
Ideal für: Tagesausflug oder doch für immer da bleiben
Text oder Restaurant gefallen? Dann gib mir Trinkgeld:









Hinterlasse einen Kommentar