Cookies Cream

Der Pinsel der Erinnerung malt gülden. Nur was Juristisches angeht stimmt das nicht so ganz. Denn Justitia greift nämlich auf ihren Schreibtisch eher in eine andere Schublade und macht immer mal wieder vom Radiergummi der Erinnerung gebrauch. Hier ein bisschen rubbeln, da ein bisschen radieren, bis irgendwann nichts mehr übrig bleibt außer unbrauchbare Fetzen, die gedankenlos vom Tisch gefegt werden können. Verjährung, ist ja eigentlich eher was für Steuerhinterzieher. Allerdings hoffe ich dass mein Verstoß gegen die “no photos”-policy” des Cookies nach eineinhalb Jahren jetzt auch langsam verloren sein wird in der Zeit, wie Tränen im Regen. Und gleichzeitig kann man doch jetzt, wo ich eh auf throwbacks angewiesen bin, doch mal ein ganz interessantes Experiment starten: welche Schmierereien hinterlässt denn der sogenannte Pinsel überhaupt, so gute 18 Monate später? Einmal das ausgezeichnete Wassermelonensashimi, das von der Konsistenz wirklich sehr an Lachs erinnert hat. Dann der Hauptgang, bei dem mich leider das Gefühl nie los ließ, dass man mit der kubischen Aubergine versucht hat ein Stück Fleisch zu ersetzen. Und dann der grandiose Tomatentee, eine Art klare Tomatenbrühe. Da hat der Pinsel nicht nur golden gemalen, das wurde mir regelrecht ins Hirn eingraviert, so oft hab ich den Geschmack noch präsent. Das Cookies ist übrigens vegetarisch (oder vegan?) aber das ist die ganze Zeit ziemlich angenehm undogmatisch egal. Also sorry @cookiescreamberlin, dass ich euch so sneaky hintergangen hab. Justitia ist vielleicht blind, aber der Rest brauch halt Content für Insta.

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Ideal für: hippes Berliner Hinterhof-Geheimtipp-Feeling beim Reingehen, Dinner mit Vegetariern und nicht-Vegetariern

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