Ume no Hana

Was haben Schuhe und Schlüssel eigentlich gemeinsam? Hat man früher einfach Türen mit dem Fuß aufgetreten und durch viele Innovationen und konstante Weiterentwicklung hat sich daraus der praktischere Türöffner “Schlüssel” entwickelt? Oder wurden frühe Schlüssel einfach auch aus Leder hergestellt, bis einem klar wurde, dass man damit nicht das Auto des untreuen Ehemanns zerkratzen kann? Irgendeinen triftigen Grund muss es doch geben, warum Schlüsseldienste und Schuhereparaturen immer von denselben Läden angeboten werden. Und vor allem: warum das ein Erfolgsmodell zu sein scheint. Man weiß ja aus der Gastro zur Genüge: Wenn jemand zwei oder mehr komplett unterschiedliche Dinge anbietet, wirds selten geil. Und selbst wenn die beiden Dinge gar nicht mal so weit auseinanderliegen (naja, 3800 km), am Ende sind vietnamesische Pho und japanische Ramen ja beides Nudelsuppen. Und was sie auch gemeinsam haben: im Ume no Hama sind beide so okay. Ähnlich wie die Vorspeisen. Kann man machen, muss man aber nicht. Haut keinen um, genauso wenig wie keinen mehr die komplett absurde Kombination von Schuh- und Schlüsseldienst umhaut.

Ideal für: Paare und Gruppen die sich nicht zwischen Ramenbar und Vietnamese entscheiden können

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