Ramen Bar Zipang

Schon Adam und Eva wussten: den geilen Scheiß gibts da, wo die Schlange ist. Und es scheint sich seit dem alten Testament dann auch nicht viel bei uns Menschen verändert zu haben. Buffet, Berghain, Begrüßungsgeldausgabe – wo Leute anstehen, kann es ja nur nice sein. Bei Hamburger Kaiserwetter, also leichtem Nieselregen, wird die Erwartungshaltung mit jeder weiteren durchnässten Zwiebelschicht der Kleidung größer. Ist das jetzt wie viele behaupten der beste Ramen Hamburgs? Und lohnt sich das Anstehen in der Schlange? Mal sehen. Eine erste Ähnlichkeit zum Paradies gleich zu Anfang: genau wie im Garten Eden gibt es leider keine Karaage mehr. Dann eben Edamame statt frittiertem Hühnchen. Die Shoyu Ramen in der traditionellen Variante kommen aber eh schnell und …drumroll… sind ausgezeichnet. Eine kräftige, facettenreiche Brühe, leckeres Chashu und sehr gute Nudeln. Die besten Ramen in Hamburg? Eventuell, aber bei den Nudeln geht noch was, die habe ich woanders schon mal mit mehr Biss erlebt. Also weitersuchen, Tipps sind übrigens weiterhin willkommen. Was gibts eigentlich zur Nachspeise? Nen Apfel? Ach ne, Yuzu-Eis.

Ideal für: Ramen Fans, kleine Gruppen (mit mehr als 4 Leuten wird es etwas eng), Eimsbüttler, die abends nicht noch in nen anderen Stadtteil fahren wollen (man ist ja nicht mit sooo viel guten Läden gesegnet)

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar