Holy Taco

“Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?” (Korinther 3:16). Insofern, was liegt näher, als ein paar heilige Tacos zu verspeisen? Es kann ja auch nicht ganz zufällig sein, dass Hostien und Tacos ziemlich die gleiche Form haben. Eventuell hat man damals einfach schlampig aus den Aramäischen übersetzt. Der biblische Verzehrhinweis in Moses 14:9-10 “Was aber weder Flossen noch Schuppen hat, sollt ihr nicht essen; denn es ist euch unrein.” dürfte dann dem Holy Taco auch bewusst sein, warum sonst heißt der Tintenfisch-Taco “Pulpo a la Diabala”? Sündigerweise haben wir ihn trotzdem bestellt, zusammen mit allerlei lange geschmorten Fleischstücken (Campechano, Carnitas) und dem etwas faden Blumenkohltaco. Psalm 112:5 sagt “Wohl dem, der barmherzig ist”, insofern sei hier mal das schöne Ambiente, die sehr guten Drinks und das generelle Wagnis, im moralischen wie kulinarischen Sündenpfuhl Reeperbahn eine hochwertige Tacobar aufzumachen, honoriert. Aber wir müssen auch an Timotheus 2:15 denken “Bemühe dich darum, dich vor Gott zu erweisen als ein angesehener und untadeliger Arbeiter, der das Wort der Wahrheit recht vertritt.” und daher sei gesagt: viele Tacos sind recht gut, ein, zwei waren etwas langweilig aber so richtig großartig war am Ende keiner, da hat dann noch das gewisse Etwas gefehlt. Dennoch, ein guter Laden um mit Freunden das Brot zu brechen bevor man sich auf dem Kiez am Weine labt. Denn gerade dann gilt “Siehe, wie fein und lieblich ist’s, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen! (Psalm 133:1). Insofern: Vergelt’s Gott!

Ideal für: Pre-Kiez Dinner

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