Wie mit einer Tomahawk Cruise Missile, begleitet von ballistischen Interkontinentalraketen, flankiert von der Trägerkampfgruppe eines Flugzeugträgers, in Koordination mit einer luftunterstützen Truppeninavsion und abgerundet durch einen nuklearen Erstschlag auf Spatzen zu schießen. So in etwa fühlt sich Sushi von GO by Steffen Henssler an. Natürlich hätte niemand von jemanden, dessen Restaurants “Go by Steffen Henssler” “Ahoi Steffen Henssler” “Ono by Steffen Henssler” “Henssler at Home” und “Henssler & Henssler” heißen auch nur einen Hauch Subtilität erwartet. Aber ein bisschen erschlägt das Sushi mit seinen tausend Komponenten dann doch. Ein bisschen zu viel Zeug auf dem Sashimi, ein bisschen zu viel Füllung in den California Rolls, ein bisschen zu viel Kladderadatsch draufgestreuselt und am Ende ein bisschen zu viel Sauce oben drüber. Das eigentlich ganz gute Sushi kitzelt nicht die Geschmacksnerven, es weckt sie nachts im Schlaf auf, stülpt ihnen einen Sack über den Kopf, fährt sie in eine abgelegene Lagerhalle und lässt sie nackt und angekettet an einen Metallstuhl von einer Gruppe Kickboxer verprügeln. Aber sieht schon geil auf Insta aus.
Für Fans von: instagramable Sushi




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