Bistrot Vienna

Hat irgendwer mal in letzter Zeit Pro Sieben eingeschaltet? Futtert sich Jumbo Schreiner immer noch durch die Weltgeschichte auf der Suche nach dem XXLsten aller XXL-Schnitzel? Keine Angst, die Enge des Viennas lässt zum Glück keine Kamerateams zu. Man kann also sicher sein, dass man ganz in Ruhe die hervorragende Küche des irgendwie französischem und irgendwie österreichischem Bistrots genießen kann. Pasteten und Wild, französische Fischsuppen, Tafelspitz und ja, natürlich auch ein sehr gutes Schnitzel – Das Vienna beweist, dass Österreich zumindest kulinarisch schon immer das spannendere Deutschland war. Und das zu Preisen, die eigentlich mindestens fünf Euro höher sein müssten. Naja, dafür macht der Wirt zumindest noch ein paar Schilling extra mit dem Rosé, den man vorher an der kleinen Bar trinkt, wenn man am Wochenende doch ne gewisse Zeit auf seinen Platz wartet. Denn reservieren kann man nicht. Nicht mal wenn man seine eigene Oma verkaufen würde. Oder die Krone-Zeitung an eine russische Oligarchennichte.

Ideal für: kleine Gruppen, Pärchen, spontane Abende (da man eh nicht reservieren kann)

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